Stellungnahme
zum Plan einer
Festen Fehmarnbelt-Querung
überreicht an den
Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein
am 21.11.2008
Volkswirtschaftliche Argumente
Laut gesamtwirtschaftlicher Bewertung in den „Machbarkeitsstudien“
von 1999 ist die Feste Fehmarnbelt-Querung ein marginales Vorhaben (Nutzen-Kosten-Verhältnis
= 1,29).
Eine neuere kritische Überprüfung (Breitzmann, Lüsch,
2007) weist für die erste Studie erhebliche methodische Fehler
nach. Deren Korrektur führt nur noch zu einem NKV von 0,65. Dieses
niedrige NKV berücksichtigt bereits die mit dem Vorhaben verbundenen
Sekundäreffekte (d.h. insbesondere die Schaffung neuer Arbeitsplätze
durch Gewerbeansiedlungen, induzierte Verkehrszunahme) mit einem großzügigen
Zuschlag auf die direkten Nutzen des Vorhabens. Volkswirtschaftliche
führt also das Vorhaben zu keiner Mehrung sondern nur zu einem
Verlust an nationaler Wohlfahrt.
Bei Berücksichtigung eines neuen Gutachtens (Vierreg & Rösler,
2008), das auf weitere Fehler bei den Grundannahmen hinweist, fiele
das NKV noch niedriger aus; dies wegen erheblichem Baukostenanstieg
bis 2018, sinkendem oder zumindest stagnierendem Verkehrsaufkommen und
erheblich geringerem Eisenbahntransport.
Unberücksichtigt blieben bei den bisherigen Bewertungen die Einkommensausfälle
für die Insel Fehmarn infolge des Rückgangs bei den Besucherzahlen
im Fremdenverkehr (aggregierter Verlust € 350 – 800 Mio.
über zehn Jahre) während der Bauarbeiten und in der „Erholungsphase“
des lokalen Tourismusgewerbes danach.
Unberücksichtigt blieben zudem:
- Negative externe Kosten in den deutschen Ostseehäfen, deren
Ausbau mit Milliarden an Soli-Geldern gefördert wurde.
- Die Kosten für die Schifffahrt durch Fahrtbeschränkungen/Zeitverluste
(erhöhte Frachtraten) und Havarien im Fehmarnbelt (Todesopfer,
Sachschäden, Umweltschäden und deren Beseitigungskosten);
es fehlt immer noch eine Kostenschätzung zu den erforderlichen
Sicherungsmaßnahmen für die Schifffahrt.
Verkehrspolitische Argumente
Die bisher erstellten Verkehrsprognosen sind überhöht,
zudem nicht mehr nachvollziehbar, weil längst überholt. Die
letzten Prognosen des dänischen Verkehrsministers sind spekulativ.
Der Güterverkehr verlagert sich zunehmend auf die Route Gedser-Rostock,
weil die Straßen-Entfernung und Reisezeiten für Ziele in
Süddeutschland, Süd- und SO-Europa kürzer sind als bei
der Fehmarnbelt-Querung; die Güterströme sich zunehmend in
diese Regionen ausrichten.
Der Fehmarnbelt bleibt eine echte Barriere solange dessen Querung mit
erheblichen Kosten für die Verkehrsteilnehmer verbunden ist. Das
Ziel einer europäischen Integration zwischen Skandinaviens kann
nur dann wirksam verwirklicht werden, wenn auf Querungsabgaben vollkommen
verzichtet wird.
Die Feste Fehmarnbelt-Querung verstößt gegen das EU-Ziel
einer Verlagerung des Gütertransports von Straße und Eisenbahn
aufs Schiff („from road to sea“).
Der von der EU geforderter Ausbau der Bahnstrecke Lübeck-Puttgarden
ist absehbar völlig unrentabel. Seit Fertigstellung der Große-Belt-Querung
(1997) hat sich der Eisenbahn-Güterverkehr von Seeland nach Deutschland
halbiert. Das Fahrgastaufkommen der Bahn ist gering und wird nicht wesentlich
zunehmen (Vierreg, Rösler).
Die Scandlines-Fähren verkehren zuverlässig alle halbe Stunde.
Ihre jährliche Transportkapazität wird gegenwärtig nur
zu 40% genutzt. Ein optimiertes Fährsystem ist wesentlich flexibler
als die Feste Fehmarnbelt-Querung, wenn Kapazitätsanpassungen erforderlich
werden.
Ausbau der B 207:
Die Straßenbauarbeiten für den vierspurigen Ausbau der B
207 überschneiden sich über drei Jahre mit den Bauarbeiten
an der Festen Fehmarnbelt-Querung. Dies wird wegen des dann laufenden
Baustellenverkehrs vom Festland zur Insel (Materialanlieferungen) zu
erheblichen Verkehrsbehinderungen führen.
Das Nadelöhr Fehmarnsund-Querung bleibt aus Kostengründen
zunächst bestehen, weil offenbar erst die Verkehrsentwicklung auf
der B 207 abgewartet werden soll.
Der Schiffsverkehr durch den Fehmarnbelt wird durch die Vorzugslösung
einer Brücke erheblich behindert und gefährdet, was zu einer
Erhöhung der Frachtraten führen wird.
Umwelt-Argumente
Die Vorzugslösung einer Belt-Brücke gefährdet zumindest
jährlich 20 Millionen Wasservögel durch das riesige Bauwerk
quer zur Zugrichtung. Die Auswirkungen einer Brücke auf die 80
Millionen im Bereich Fehmarnbelt migrierenden Singvögel sind nicht
hinreichend erforscht.
Der Fehmarnbelt ist ein bedeutendes Laichgebiete von Heringen. Während
der Bauarbeiten werden Sediment-Aufwirbelungen und –Verfrachtungen
sowie Fahnen von Trübstoffen die Laichgründe vernichten, zumindest
aber schädigen.
Eine sechsjährige (eher wohl achtjährige) Bauphase bedroht
akustisch hoch sensible Schweinswale im Belt-Schutzgebiet, das für
die Aufzucht der Jungtiere dient.
Die Brückenpfeiler behindern den Wasseraustausch zwischen Kattegatt
und Ostsee in quantitativer und qualitativer Hinsicht mit der Folge
einer weiter fortschreitenden biologischen Verödung der Ostsee
östlich von Fehmarn. Bisherige hydraulische Modelluntersuchungen
sind kaum aussagekräftig.
Schiffskollisionen mit der Brücke und in den trichterförmigen
Fahrwasser-Einschnürungen vor und hinter den Brückendurchfahrten
werden zu Umweltkatastrophen führen. Laut Gutachten (COWI, Lahmeyer,
1999) beträgt das Kollisionsrisiko Schiff-Brücke eine Havarie
pro Jahr, wenn keine Sicherungsmaßnahmen ergriffen und durchgesetzt
werden. Auch nach Einführung von optimierten Sicherungsmaßnahmen
bleibt das Kollisionsrisiko immer noch bei durchschnittlich einer Havarie
im Zeitraum von drei Jahren. Das zusätzliche Havarie-Risiko infolge
Schiff-Schiff-Kollisionen im eingeengten Fahrwasserbereich vor und hinter
der Brücke wurde bis heute nicht ermittelt; es dürfte ebenfalls
sehr hoch sein. Die Wiederkehrintervalle für katastrophale Tankerhavarien
Schiff-Brücke dürfte bei etwa 10 - 15 Jahren liegen. Unter
Umweltschäden infolge von Havarien werden nicht nur die Küsten
von Fehmarn und Lolland leiden, sondern auch jene östlich und westlich
von Fehmarn bis hinein in den Großen Belt.
Die Insel Fehmarn wird den üblichen Umweltbelastungen
ausgesetzt sein, die mit einem wichtigen Verkehrskorridor einhergehen.
Hierzu zählen:
- Der Zerschneidungseffekt durch die Straßen- und Eisenbahntrasse
und begleitende Lärmschutzwände;
- Weitere Zerstörung des Landschaftsbildes im Nordosten der
Insel durch das Brückenbauwerk.
Während der Bauphase werden Umweltbelastungen auftreten
wie z.B.:
- Staub-, Abgas- und Lärmbelästigungen durch Baustellenverkehr,
Baumaschinen und Rammarbeiten;
- Beeinträchtigung des Erholungswertes der Strände durch
Verschmutzung sowie Verschlechterung der Badewasserqualität durch
weitreichende Trübstofffahnen;
- Allgemeine Verkehrsbehinderungen durch Baustellenverkehre.
Vorhabensplanung
Die bisherige planerische Vorbereitung des Vorhabens
ist von einer fragwürdigen Inversion der anerkannten Planungssequenz
gekennzeichnet. So wurden z.B. zunächst die Konzeptentwürfe
und deren Dimensionierung für die Querungsbauwerke nicht in angemessener
Weise mit den Verkehrsprognosen abgestimmt. Eine umfassende Ziel-Maßnahmen-Analyse
(Logical Framework Analysis) für den Plan einer Festen Fehmarnbelt-Querung
unterblieb offenbar, denn sonst wäre es bei den konstruktiven Lösungsmodellen
nicht zu erheblich überdimensionierten und damit weit überteuerten
Entwürfen gekommen.
Die nun anstehende Ratifizierung des bilateralen Staatsvertrags ist
ein weiteres Beispiel für die Inversion der Planungs- und Entscheidungssequenz.
Der Vertragsentwurf regelt bereits das gemeinsame Vorgehen für
die Umsetzung des Plans einer Festen Fehmarnbelt-Querung, ohne Kenntnis
wie letzterer aussehen wird. Simultan zur Vertragsratifizierung beginnt
man nun, die bisherigen technischen Lösungsmodelle erneut auf dem
Niveau von Vorstudien zu überprüfen. Dass die Ergebnisse dieser
Überprüfung (so z.B. die neuen Kostenschätzungen) im
Staatsvertrag berücksichtigt werden müssten, wird außer
Acht gelassen.
Die Umweltaspekte des Plans Feste Fehmarnbelt-Querung sind zwar für
Teilbereiche vorgeprüft und der Öffentlichkeit mit dem Umweltkonsultationsverfahren
von 2006 bekannt gemacht worden. Vertiefende Untersuchungen zur Gefährdung
der Schifffahrt durch eine Brückenlösung wurden erst im Herbst
2006 begonnen. Bei Berücksichtigung der äußerst bedenklichen
Kollisionsrisiken, die bereits 1999 hinreichend bekannt waren, hätte
man schon damals die beiden Brückenlösungen aus der weiteren
Planung streichen müssen.
Das BMVBS hat es bisher nicht mal für nötig erachtet, seiner
gesetzlichen Pflicht nachzukommen zur Vorprüfung des Vorhabens
auf die Erforderlichkeit einer Strategischen Umweltprüfung (§
14a UVPG). Für die weitere Planung der Festen Fehmarnbelt-Querung
sollte eine Strategische Umweltprüfung unerlässlich sein,
damit deren Ergebnisse bei der weiteren Erstellung des Planes voll berücksichtigt
und kostentreibende planerische Fehlentscheidungen vermieden werden
können.
Wir fordern deswegen von der Landesregierung
Schleswig-Holstein
Setzen Sie sich ein für eine umfassende und eingehende Neubewertung
des Plans Feste Fehmarnbelt-Querung, damit alle planrelevanten Ziele
und Rahmenbedingungen in verantwortungsvoller Weise ergebnisoffen ermittelt
und berücksichtigt werden! Dabei ist es geboten, bereits in einem
frühen Stadium ein hohes Maß an Konsensus zwischen den betroffenen
Interessengruppen zu erzielen über:
- die zu erwartenden positiven sowie negativen Auswirkungen des Vorhabens,
und
- die anzuwendenden Bewertungsmethoden.
Setzen Sie sich ferner beim BMVBS und dänischen Verkehrsministerium
für die umgehende Erstellung einer Strategischen Umweltprüfung
ein!
Überdenken Sie Ihre Werbekampagne zu den wirtschaftlichen Chancen
der Querung! Wir halten dieses Standortmarketing für politisch
sehr fragwürdig, weil es potentielle Investoren zu uninformierten
oder spekulativen Fehlentscheidungen bei Industrie- oder Gewerbeansiedlungen
verführt.
Aufruf zur Demonstration
gegen die
Feste Fehmarnbelt-Querung beim Besuch von Ministerpräsident Carstensen
auf Fehmarn am Freitag dieser Woche
Liebe
Fehmaranerinnen, Fehmaraner und Urlaubsgäste auf Fehmarn,
am Freitag,
den 21. November besuchen Ministerpräsident Carstensen und sein
Verkehrsminister Marnette unsere Insel. P. H. Carstensen will mit
der Unterstützung seines Verkehrsministers nochmals versuchen,
durch ein Gespräch mit von ihm handverlesenen Vertretern der
Inselbevölkerung die breite Unterstützung der fehmaraner
Bürger für das Vorhaben Feste Fehmarnbelt-Querung zu gewinnen.
Die uneingeschränkte Befürwortung unserer Landesregierung
einer Fehmarnbeltbrücke ist angesichts neuer kritischer Sachverständigen-Gutachten
nicht nachvollziehbar. Deren Ergebnisse weisen extreme hohe Investitionskosten
nach, die nur erheblich geringere volks- und verkehrswirtschaftliche
Nutzen erbringen werden. Die Kosten der Querung werden wesentlich
höher ausfallen als uns immer wieder in volksverdummender Weise
vorgebet wird. Für uns als Steuerzahler wird das Vorhaben nur
zu einer neuen Last werden, denn wir und unsere Kinder müssen
für dessen Kosten letztlich aufkommen.
Für Fehmarn steht mit dem Bau einer Brücke wirtschaftlich
viel auf dem Spiel. Welcher Tourist will schon auf einer Insel Urlaub
machen, die über voraussichtlich mehr als sechs Jahre zu einer
riesigen Baustelle verkommen wird? Wir müssen deshalb mit einschneidenden
Einbrüchen bei den Einkommen aus dem Tourismus rechnen, der die
Haupteinkommensquelle der Insel darstellt. Die gesamte Wirtschaft
der Insel wird darunter in bedrohlichem Maße leiden.
Die Inselbewohner haben sich mit einer Mehrheit von 80% eindeutig
gegen die Feste Fehmarnbelt-Querung ausgesprochen. Auch wenn sich
diese Grundeinstellung nicht geändert hat, so macht sich zusehends
Resignation breit nach dem Motto: „Die da oben, unsere Politiker,
machen ja doch was sie wollen; auf uns hört ja sowieso niemand“.
Das muss aber nicht sein; wir können uns wehren!
Deswegen appellieren wir an alle, kommen Sie am Freitag dieser Woche
zur Demonstration, bezeugen auch Sie unserem Ministerpräsidenten
Ihre Ablehnung der Festen Fehmarnbelt-Querung! Mobilisieren Sie dazu
auch Ihre Freunde, Bekannten und Nachbarn. Wir können P. H. Carstensen
und seiner Brücken-Lobby keinen größeren Gefallen
tun, wenn wir uns hinterm Ofen verkriechen und auf das Wunder warten,
dass die Planung an der Festen Fehmarnbelt-Querung doch noch eingestellt
wird.
Darum,
kommen Sie zur Demonstration!
Wir treffen
uns am Freitag, den 21.11. um 10:30 Uhr in Burg am
alten Amt Fehmarn, Bahnhofstraße 5 (gegenüber vom Modehaus
Olderog).
Hendrick
Kerlen
Aktionsbündnis gegen eine
Feste Fehmarnbelt Querung |
 |
JA zu
den Fährschiffen
NEIN zu einer festen Fehmarnbeltquerung
Dänemark und
Deutschland planen eine 19 Kilometer lange Brücke von der deutschen
Insel Fehmarn auf die dänische Insel Lolland. Das Vorhaben ist
verkehrspolitisch nicht erforderlich, ökonomisch für die Region
ruinös und ökologisch unverantwortlich.
Verkehrspolitische/infrastrukturelle Argumente
- Verkehrsprognosen
sind zu hoch; aktuell sinkt das Verkehrsaufkommen
-
EU-geforderter Ausbau der Bahnstrecke Lübeck-Puttgarden völlig
unterfinanziert
-
Vorhaben verstößt gegen EU-Forderung einer Transportverlagerung
von Land aufs Schiff
- Nach
EU-Vorgabe dürfte eigentlich nur der Schienenverkehr gefördert
werden
-
Nadelöhr: Ausbau B 207 vierspurig, Fehmarn-Sundbrücke soll
nur zweispurig bleiben
- Scandlines
Fähre fährt alle halbe Stunde bei jährlicher Auslastung
von nur 36%.
-
Bevölkerungsentwicklungsprognose negativ, 2050 nur noch 69 Mill.
Einwohner
Volkswirtschaftliche Argumente
- Verdoppelung
der Baukosten (Rohstoffe, Energie) auf ca. 8 bis10 Milliarden Euro
möglich
-
Auch Kosten für Hinterlandanbindung würden statt 840 Mill.
auf 1.7 - 2 Mrd. Euro steigen
-
Entscheidung für Brücke basiert nachweislich nur auf Vorstudien
für alle mögl. Varianten
-
Es besteht noch keine vollständige Machbarkeitsstudie für
Brückenlösung
-
Mindestens1.500 Arbeitsplätze bedroht (Fährlinie Scandlines,
Tourismus, Einzelhandel)
-
Milliarden deutsche Soli-Gelder für Modernisierung der Osthäfen
ggf. sinnlos investiert
-
Negative Folgen für Seeverkehrs- und Hafenwirtschaftwirtschaft
- insbesondere Lübeck
Umwelt-Argumente
- Gigantisches
Bauwerk quer zur Zugrichtung von 100/20 Millionen Zug- und Wasservögeln
- Achtjährige
Bauphase gefährdet akustisch hoch sensible Schweinswale in Schutzgebiet
-
Wasseraustausch: Brückenpfeiler beschleunigen Absterben der Ostsee/Leibnitzinstitut
- Brücken-Durchfahrten:
Hohe Schiffskollisionsgefahr wahrscheinlich (lt. Gutachten alle 11
Monate 1 ohne VTS – Vessel Traffic System - und mit VTS alle
36 Monate 1 Kollision )
Politische Einschätzung in der Region und Deutschland
- Bundesumweltminister:
„Beklopptes Projekt“
-
Bundesverkehrsminister: „Beltquerung hat für Deutschland
keine Priorität“
-
Bundesamt für Naturschutz: Brücke u. U. naturschutzverträglich
nicht möglich
-
Stadt Fehmarn und über 80% der Fehmaraner lehnen Projekt grundsätzlich
ab
-
2007 SPD Kreisparteitag lehnt das Projekt ebenfalls ab.
-
SPD Lübeck auch gegen eine feste Fehmarnbelt-Querung
-
Auch einige CDU MdL’s aus Schleswig Holstein u. Mecklenburg
– Vorpommern dagegen
KEINE FESTE FEHMARNBELTQUERUNG
weitere Informationen:
www.festebeltquerung.de
www.nein-zur-beltquerung.de
www.NABU-Wallnau.de
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| Falsche
Verkehrsprognosen
(Prof. Breitzmann / Prof. Lüsch) sind Grundlage und außerdem
sinken die Einwohnerzahlen drastisch,
die Spritkosten steigen weiter,
das Wirtschaftswachstum findet nicht in Scandinavien sondern im Osten
statt.
Stimmen dann die Prognosen, dass sich das Verkehrsaufkommen erhöht?
Wie soll sich die Brücke so über Mautgebühren finanzieren?
Denn die Finanzierung soll hauptsächlich durch den Individualverkehr
erfolgen.
Das Tourismusgewerbe
erfährt während der Bauphase einen erheblichen Einbruch
Nicht ersetzbare
Arbeitsplätze rund um den Fährbetrieb (900) gehen verloren
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woher kommen neue Arbeitsplätze? Hierzu gibt es keine Antworten!
Sperrungen der Brücke
bei Starkwind werden steigen
Fähre fährt fast immer und bietet LKW-Fahrern Pause
Fährerlebnis statt Brückenstress!
Vierspurige B207/E47
+ eine Fehmarnsundbrücke = Verkehrs-Chaos
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Verlust
von Natur und Lebensraum Ostsee
besonders Behinderung des Wasseraustausches von der Nordsee in die Ostsee
Dramatischer Eingriff
in den international bedeutsamen Vogelflugkorridor.
Gefährdung der
Grundlage für die Berufsfischerei.
Erhöhte
Schiffskollisionsgefahr
mit der Gefahr eines Supergaus durch Ölverschmutzung an unseren
Küsten.
Wer die Feste Beltquerung
unbedingt will, müsste sich im Interesse der Region
Fehmarn für den umweltfreundlicheren gebohrten Tunnel einsetzen.
Die
Billiglösung von Herrn Tiefensee geht zu Lasten Fehmarns.
Und auf dieses Ergebnis ist Herr Tiefensee stolz!!
DARUM
KÄMPFEN WIR WEITER!
Das Aktionsbündnis
gegen eine feste Beltquerung
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